Kollaboratives Klassentagebuch

Überblick

Ein kollaboratives Klassentagebuch ist eine Möglichkeit, dass Lernende selbstverantwortlich festhalten, was im Unterricht relevant war. Das kann dann vor allem von Lernenden genutzt werden, die aufgrund von Krankheit oder Quarantäne fehlen.

Beschreibung

Das kollaborative Klassentagebuch ist ein gutes Beispiel für ein hybrides Lernsetting, weil Lernende es sowohl am gemeinsamen physischen Lernort nutzen können, als auch darüber hinaus. Praktisch funktioniert es so, dass Lernende Zugriff auf eine gemeinsame Schreibumgebung haben und darin jeweils immer notieren, was die wichtigsten Punkte vom Schultag waren. Es bietet sich an, dieses ‚Protokoll‘ als Amt zu verteilen – am besten immer an ein Team von zwei Schüler:innen. Die Verantwortung kann beispielsweise in einem Wochenrhythmus rotieren.

Zu Beginn empfiehlt es sich einzuüben, wie ein Kurzbericht aussieht. Wichtig ist, dass nicht alles eingetragen wird, sondern tatsächlich nur eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte erfolgt.

Tools und Methoden

Für die Umsetzung genügt ein einfaches Etherpad. Dieses kann vorstrukturiert werden. Wer in einem Learning Managment System arbeitet, kann z.B. auch ein Forum anlegen. Auch mit einer Taskcard kann das Tagebuch geführt werden.

Fazit/ Erfahrungen/ Ausblick

Das kollaborative Klassentagebuch kostet etwas Energie bei der Einführung. Wenn sich konsequentes Eintragen erst einmal eingespielt hat, ist es fast ein Selbstläufer. Vor allem, weil auch Lernende bald merken, dass alle von dem Tagebuch profitieren.

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